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Hochgebirgswanderungen im Gasteinertal
vom 29. August bis 9. September 2017

In diesem Jahr sind wir nun nach 2013 und 2015 schon zum dritten Mal mit 14 Teilnehmern ins Gasteinertal zum Wandern gefahren, weil es vielen hier so gut gefallen hat. Das weitläufige Tal bietet für jeden etwas: Spaziergänge im Tal, Wanderungen über Almen und zu schroffen Gipfeln. Ein weiterer Grund war unser familiengeführtes Hotel, die „Gasteiner Einkehr“. Als echtes Wanderhotel ist es ganz auf Wandern eingestellt. Die Familie Fankhauser bietet auch selbst Wanderungen an. Das Hotel liegt etwas oberhalb des Ortskerns direkt an der Talstation der Gondelbahn zum Fulseck und an der Haltestelle des Wanderbusses, der durch das ganze Tal fährt. Von hier hat man einen herrlichen Blick über das Tal und auf die gegenüber liegenden Berge.

Bei sehr warmen und sonnigen Wetter führte die erste Wanderung durch das Kötschachtal zu einem idyllisch gelegenem Waldgasthof, der Prossau. Dieser Weg war früher schattig, aber im letzten Jahr hatte eine riesige Mure die Bäume im Tal weitgehend vernichtet.

Die nächste Wanderung führte auf dem alten Fahrweg durch das enge Naßfelder Tal von Böckstein nach Sportgastein, vorbei an den uralten Astenalmen, steilen hohen Felswänden mit Wasserfällen. Vom Valeriehaus genossen wir den Ausblick auf das weitläufige Naßfeld, die umliegenden Korntauern und das Goldbergmassiv mit dem Schareck (3123 m).

Ein Wetterumschwung bescherte uns in den nächsten Tagen Regenschauer, Schneefall bis unter 1800 m und wolkenverhangene Berge. Wir blieben deshalb unterhalb der Wolkendecke und wanderten vom Kötschachtal nach Bad Hofgastein auf dem Gasteiner Höhenweg mit seinen Schluchten und Aussichten ins Tal und am nächsten Tag von Badgastein über die Kaiser-Wilhelm-Promenade ins Angertal hoch zum Waldgasthof Angertal, wo wir in der Sonne die Abschlußrast genossen.

Der folgende Tag brachte uns ein Traumwetter. Bei wolkenlosem Himmel und schneebedeckten Bergen brachen wir  zu den Gadauner Hochalmen auf, einem weitläufigen ursprünglichen Hochtal. Vom Angertal ging es zunächst durch den Wolfstall steil bergauf, weiter durch den Bergwald und über Almwiesen zur Feldinghütte. An dieser urigen Almhütte erholten wir uns von dem anstrengenden Aufstieg und genossen die traumhafte Aussicht auf die weiten grünen Almen und die umliegenden schneebedeckten Berge. Der Rückweg führte uns auf einem Wirtschaftsweg auf der anderen Talseite wieder abwärts bis an die Fahrstraße, wo uns Robert Fankhauser mit dem Hotelbus abholte.

Die nächsten beiden Tage waren wieder nebelig trüb, trotzdem ging es von Bad Hofgastein mit der Bergbahn zur Gipfelstation „kleine Scharte“. Unser Rundweg führte uns im Nieselregen an Schneefeldern vorbei um den Speichersee wieder zurück zur Gipfelstation. Am nächsten Tag wanderten wir dann auf unseren Hausberg, das Fulseck. Von der Mittelstation wanderten wir aufwärts zum Spiegelsee und dann zum Gipfel. Leider hatte das Gipfelstadel wegen des schlechten Wetters nicht geöffnet, aber wir konnten uns im Betriebsraum des Bahnpersonals aufwärmen. Am folgenden Tag ging es von der Mittelstation der Bad Hofgasteiner Bergbahn aufwärts an der Neudegg Heimalm vorbei durch den wilden Bergwald bis zur Bieberalm. Besonders beliebt waren hier die „Zwetschgenpofesen“ (in Fett gebackene Toastbrotscheiben gefüllt mit Zwetschgenmarmelade). Auf dem Rückweg kam uns dann wieder Robert mit dem Hotelbus entgegen, so dass wir nicht die ganze Straße ins Tal laufen mussten.

Unser letzter Wandertag schenkte uns wieder herrliches Wetter und wir fuhren von Badgastein mit der Bergbahn auf den Stubnerkogel. Nach einem Rundweg über die schaukelnde Hängebrücke und den Gipfel mit herrlicher Rundumsicht ging es zum Aussichtspunkt Glocknerblick. Wir konnten die umliegenden Berge bei guter Fernsicht bewundern, allen voran der Ankogel, das Schareck und in der Ferne den Großglockner. Der Abstieg führte uns dann abseits vom Touristentrubel auf einem nahezu unkenntlichen Pfad über eine breite Skiwiese und durch den Wald zur Stubneralm. Hier trafen wir wieder auf zahlreiche Ausflügler, die nur den kurzen Weg von der Mittelstation genommen hatten.

Am Abschlussabend in gemütlicher Runde tauschten wir unsere Eindrücke aus. Obwohl wir nicht das erhoffte Traumwetter hatten und nicht alle Wanderungen in den Höhen machen konnten, waren wir sehr zufrieden. Wir sind doch jeden Tag gewandert. Das Highlight waren sicherlich die Gadauner Hochalmen in ihrer Ursprünglichkeit. Aber auch die gemütliche Atmosphäre des Hotels und die Betreuung durch die Familie Fankhauser hat sehr zu unserem Wohlbefinden beigetragen. Das Hotel ist in diesem Frühjahr teilweise neu renoviert worden. Nach den Wanderungen konnten wir uns in dem neu gestalteten Wellnessbereich mit Saunen wunderbar erholen. Wir können das Hotel für einen erholsamen Aktivurlaub nur empfehlen.

Gero Püster

Die Anschrift des Hotels ist:
Aktivhotel Gasteiner Einkehr
Fam. Fankhauser
Bergbahnstr. 44
A-5632 Dorfgastein
Tel: +43 (0) 6433 / 7248
www.einkehr.com

Bilder von der Wanderung:
(von Christa Schimmang ( 2 und 8), Herta Bauersachs (3), Willi Schopen (6 und 7) und Gero Püster (1, 4 und 5))
Zur Vergrößerung auf die Bilder klicken.

Gasteiner Tal-01
Die Wandergruppe am Stubnerkogel
Gasteiner Tal-02

Auf dem Gasteiner Höhenweg
Gasteiner Tal-03

Am Spiegelsee
Gasteiner Tal-04
Auf derSchlossalm
Gasteiner Tal-05

Die Gadauner Hochalmen
Gasteiner Tal-06
Auf der Gadauner Hochalm
Gasteiner Tal-07
Hängebrücke am Stubnerkogel
Gasteiner Tal-08


Auf dem Weg zur Stubneralm
 
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